Saaris-Projekt „Unternehmenswert Mensch“

Machen Sie die Zusammenarbeit mit ihren Mitarbeitern mit Hilfe des Saaris-Projektes „Unternehmenswert Mensch“ zukunftsfähig.
Ein Bericht von Joachim Wollschläger

„Wenn Sie auf dem Arbeitsmarkt nach Altenpflegern suchen, werden Sie nicht viele Treffer bekommen“, sagt Jürgen Schumacher, der gemeinsam mit Astrid Koch die Stiftung Saarbrücker Altenwohnstift führt. Umso mehr müssten sich Unternehmen, die in dieser Branche aktiv sind, darüber Gedanken machen, wie sie als Arbeitgeber so attraktiv werden, dass potenzielle Mitarbeiter bei ihnen und nicht bei anderen arbeiten wollen. „Es wird künftig gerade im Pflegebereich einen Kampf um Arbeitskräfte geben – mit Abwerbeprämien und allem“, prognostiziert er. Früher habe es ausgereicht, dass ein Arbeitsplatz gut vergütet ist, heute hätten die jungen Menschen eine klare Vorstellung davon, wie es ihnen im Job gehen soll und wie sie Freizeit und Beruf unter einen Hut bekommen. „Darauf müssen wir uns einstellen“, sagt er.

Unternehmen zu attraktiven Arbeitgebern zu machen. Genau das steht bei Elisabeth Hessedenz im Fokus ihrer täglichen Arbeit. Sie betreut bei der Wirtschaftsfördergesellschaft Saaris das Programm „Unternehmenswert Mensch“, das mittelständischen Firmen mit bis zu 250 Mitarbeitern hilft, sich in vier entscheidenden Geschäftsfeldern – Personalführung, Chancengleichheit & Vielfalt, Gesundheit sowie Wissen & Kompetenz weiterzuentwickeln.

Bei den beiden Vorständen des Altenwohnstifts rennt Hessedenz mit ihrem Programm offene Türen ein. Schon seit Jahren beschäftigen Schumacher und Koch sich mit dem Thema Arbeitgeberattraktivität. Bereits 2013 wurden sie von Saaris mit dem Siegel „Familienfreundliches Unternehmen“ ausgezeichnet, 2016 wurde das Siegel noch einmal bestätigt. In diesem Zusammenhang bietet das Stift unter anderem Dienstpläne, die sich an den Bedürfnissen der Mitarbeiter ausrichten, aber auch die Möglichkeit, Teilzeit bei Bedarf wieder auf Vollzeit aufzustocken.

Im Rahmen von „Unternehmenswert Mensch“ steht vor allem Personalführung im Fokus. Denn gerade weil Altenpflege ein Feld ist, das die Menschen physisch und psychisch sehr fordert, gilt es, zusätzliche Spannungen zu vermeiden. Ein Schwerpunkt liegt laut Koch beispielsweise auf der mittleren Führungsebene. „Da geht es um das Training der richtigen Kommunikation“, sagt sie. Diese Mitarbeiter, die einerseits mit Kunden und ihren Verwandten Kontakt haben, aber auch ein Team von 15 bis 20 Mitarbeitern führen, sollen besonders in Kommunikation geschult werden. „Letztlich haben die Vorgesetzten direkten Einfluss auf die Zufriedenheit der Mitarbeiter“, sagt Koch. Aber auch bei den Feldern Wissen & Kompetenz sowie Gesundheit sehen Koch und Schumacher noch Potenzial. Gerade Gesundheit sei ein sehr wichtiges Thema – schon gar angesichts der hohen täglichen Belastung in der Pflege.

Der Ablauf bei „Unternehmenswert Mensch“ ist klar vorgegeben. In ersten Gesprächen mit einer der Erstberatungsstellen, im Saarland ist diese bei Saaris angesiedelt, wird der konkrete Handlungsbedarf in den vier verschiedenen Feldern geklärt. Danach können die Unternehmen über sogenannte Beratungsschecks zertifizierte Berater engagieren, die beispielsweise in Ein-Tages-Seminaren die jeweiligen Themen bearbeiten. Sechs Monate nach Abschluss der letzten Beratung gibt es dann noch einmal ein Abschlussgespräch, in dem Unternehmen und Erstberater die Ergebnisse analysieren.

Für Schumacher liegt der Erfolg bereits jetzt auf der Hand: „Durch dieses Programm gelingt es uns, die einzelnen Maßnahmen, die wir auch schon vorher bearbeitet haben, wie Mosaiksteine zu einem Bild zusammenzuführen und Arbeitgeberattraktivität als Gesamtpaket zu verstehen und zu leben“, sagt er.

 

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